Stadtvorstellung
Prenzlau - das ist die grüne Stadt am Uckersee. Das sind altehrwürdige Gemäuer wie das Dominikanerkloster oder die imposant sich erhebende Kirche St. Marien, die schon von Ferne grüßt, noch bevor man die Tore der Stadt erreicht hat.
Prenzlau - das ist die Geburtsstadt der späteren Gemahlin des Preußen-Königs, der Prinzessin Friederike Luise von Hessen-Darmstadt, und es ist die Geburtsstadt des klassizistischen Landschaftsmalers und Goethe-Freundes Jacob Philipp Hackert. In Prenzlau erblickte ebenfalls Christiane Wartenberg das Licht der Welt. Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau lief sie auf der Distanz von 1.500 Metern zur Silbermedaille. In Prenzlau ging zudem auch Armin Mueller-Stahl, der bekannte Hollywood-Mime, eine Zeitlang zur Schule.
Zweifelsohne: Die Stadt hat Geschichten zu erzählen. Jedoch längst nicht nur die aus alten Zeiten. Prenzlau ist, wenngleich die erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahre 1234 ein Weilchen zurückliegt - längst nicht nur eine alte, sondern zugleich auch junge Stadt. Vor allem in den letzten Jahren hat sie ihr Gesicht verändert, ist mit der Landesgartenschau, die 2013 die Gäste in Scharen anzog, aufgeblüht. Historisches und Modernes wurden miteinander verknüpft, der Blick auf den See geöffnet, der Stadt eine neue Lebendigkeit eingehaucht. Selbstbewusst und einladend präsentiert sich die Kreisstadt der Uckermark heute. Sie ist Stadt der Erneuerbaren Energien, Behördenstandort und Garnisonsstadt. Mittelständische Unternehmen, Handwerker und Dienstleister, Gastronomen und Hoteliers, Einzelhändler und landwirtschaftliche Betriebe prägen die Stadt, geben den Menschen Arbeit und sorgen dafür, dass Prenzlau weit über die Grenzen des Landkreises Uckermark und des Landes Brandenburg hinaus bekannt ist.
Die Geschichte der Stadt Prenzlau hat der Uckermärkische Geschichtsverein zu Prenzlau e.V. im Stadtlexikon aus dem Jahr 2005 zusammengetragen.
Anreise & Parken
Anreiseinformationen
Lage:
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Autobahn:
A 11 Berliner Ring - Polen, Ausfahrt Gramzow / Prenzlau
A 20 Lübeck, Ausfahrt Prenzlau Ost oder Prenzlau Süd
Bundesstraße:
B 198 Eberswalde - Angermünde - Prenzlau - Neustrelitz
B 109 Berlin - Prenzlau - Pasewalk - Anklam - Greifswald
Zugverbindungen: Stralsund - Prenzlau - Berlin
nach Berlin Fahrtzeit ca. 1 Stunden
nach Stralsund Fahrtzeit ca. 1 ½ Stunden
Entfernungen zu anderen Städten
Schwedt/O. 45 km
Szczecin (Polen) 50 km
Neubrandenburg 55 km
Berlin 120 km
Potsdam 170 km
Frankfurt/O. 180 km
Leipzig 270 km
Hamburg 300 km
Düsseldorf 650 km
München 700 km
Anbindung
Flughafenanbindung
Flughafen Berlin Brandenburg (BER) 150 km
Flughafen Stettin-Goleniów (Polen) 90 km
Gleisanbindung
Gleisanschluss in Prenzlau Bahnstrecke Stralsund - Berlin
Straßenanbindung
Ausfahrt Gramzow A 11 (Bundesautobahn) 15 km
Ausfahrt Prenzlau Ost A 20 10 km
Ausfahrt Prenzlau Süd A 20 10 km
Bundesstraßen 109 und 198 durchqueren Prenzlau
Landesstraßen 25 und 26 durchqueren Prenzlau
Hafenanbindung
Binnenhafen in Schwedt/Oder 45 km
Hafen in Stettin (Polen) 50 km
Hafen in Eberswalde (Oder-Havel-Kanal) 60 km
Hafen in Anklam (Peene) 70 km
nächster Grenzübergang
Grenzübergang nach Polen - Pomellen 40 km
Bürgermeister
- 1990–2002: Jürgen Hoppe (SPD)
- 2002–2010: Hans-Peter Moser (PDS)
- 2010–2026: Hendrik Sommer (parteilos)
- seit 2026: Marek Wöller-Beetz (CDU)
Orts- und Gemeindeteile
Die Stadt Prenzlau hat folgende Ortsteile mit den zugehörigen bewohnten Gemeindeteilen:
- Alexanderhof mit Bündigershof und Ewaldshof
- Blindow
- Dauer
- Dedelow mit Ellingen und Steinfurth
- Güstow mit Mühlhof
- Klinkow mit Basedow
- Schönwerder
- Seelübbe mit Augustenfelde, Dreyershof und Magnushof
Bewohnte Gemeindeteile der Stadt Prenzlau sind:
- Stegemannshof
- Wollenthin
Blindow, Dauer, Dedelow, Güstow, Klinkow und Schönwerder gehören seit dem 01.11.2001 zur Stadt Prenzlau. Durch diese Fusion im Rahmen der Gemeindegebietsreform stieg die Einwohnerzahl der Stadt auf rund 22 000 an.
Der Ortsteil Alexanderhof wurde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.10.2010 aus den bewohnten Gemeindeteilen Alexanderhof, Bündigershof und Ewaldshof gebildet. Der erste Ortsbeirat wurde am 19.12.2010 durch eine Bürgerversammlung gewählt.
Eine Übersicht der Landkreise, Städte, Gemeinden, Orts- und Gemeindeteile des Landes Brandenburg finden Sie unter http://service.brandenburg.de.
Stadtleitbild
Wie soll Prenzlau im Jahr 2035 aussehen? Was wünschen sich die Menschen in Sachen Mobilität? Wie kann die regionale Entwicklung gestärkt werden? Wie soll die Innenstadt aussehen? Was brauchen Jugendliche? Wie kann man die Menschen erreichen?
Nachdem bereits 2020 der Prozess zur Erarbeitung eines neuen Stadtleitbildes für Prenzlau angeschoben wurde, wird jetzt Fahrt aufgenommen. Es fanden Umfragen und Interviews statt - von den Kita-Kindern bis in die Senioren-Einrichtungen hinein sind alle Altersgruppen wurden zum Mitmachen eingeladen. Am 11. November 2024 gab es in Prenzlau erstmals einen Bürgerrat, der sich mit dem Stadtleitbild beschäftigte.
Weitere Informationen und Kontakt: Pressestelle Stadt Prenzlau, Tel. 03984 / 75103, Mail: pressestelle@prenzlau.de
Stadtwappen & Logo
Stadtwappen
Das Prenzlauer Stadtwappen ist von Silber und Rot geteilt, oben ein gold-bewehrter roter Adler mit einem über den Kopf gestülpten goldenen Spangenhelm, darauf ein roter Flug, unten ein auf blauen Wellen schwimmender silberner Schwan (Beschreibung gemäß § 2 (1) der Hauptsatzung der Stadt Prenzlau).
Die Verwendung des Wappens zu außerbehördlichen Zwecken bedarf der Zustimmung des Prenzlauer Bürgermeisters (gemäß der Richtlinie zur Führung des Stadtwappens).
Das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg hat mit Schreiben vom 01. Juli 1997 und 09. Juli 1997 die Führung des Wappens der Stadt Prenzlau genehmigt.
Aus der Geschichte des Stadtwappens
Zum steten Andenken an die Schwanenjagd des ersten preußischen Königs, Friedrich I. aus dem Hause der Hohenzollern am 11. August 1704 auf dem Uckersee verfassten der Bürgermeister und die Ratsmänner am 21. Juni 1705 ein dreiseitiges Bittgesuch an den König, um eine Genehmigung zur Änderung des bestehenden Wappens einzuholen.
In einem weiteren Schreiben des Magistrats vom 12. August 1705 an den König wurden 5 verschiedene neue Vorschläge unterbreitet.
Aus dem "Waapen-Brieff für die Stadt Prentzlau zu Cöllen an der Spree, den 21. October 1705": "... Wir verleihen, thun und geben demnach mit wolbedachtem Muth, gutem rath und rechtem wissen mehrbesagter Unserer Stadt Prentzlau vorbeschriebenes geendertes und verbeßertes Waapen zum immerwehrenden andencken Unserer daselbst gehaltenen SchwaanenJacht, also und dergestalt, daß der dortige Magistrat von nun an und hinführo zu ewigen (zeiten) sich deßen bey Ihrem rath, gerichten und versammlungen, in allen und jeden handlungen, so gerichtlichen alß außergerichtlichen, Sieglen, Petschafften, zeichnungen und anderen geschäfften gebrauchen, solches an Ihre raht- und Stadthäuser, Thore, Mauren und gebäude, wie ingleichem auf fahnen, Drommeln, Servicen, Krieges- und anderen Instrumenten mahlen und zeichnen laßen ...."
Der Prenzlauer Wappenbrief vom 21.10.1705 befindet sich zur Zeit noch als Depositum im Brandenburgischen Landeshauptarchiv und ist als Urkunde U 561 im Bestand Prenzlau Rep. 8 zu finden.